Arno Surminski liest aus seinem neuen Roman
Schon sein erster Roman begeisterte Leser und Kritiker –, die »ZEIT« lobte die »Genauigkeit der Sprache und die Schönheit der Bilder«. Vielen gilt er seither als »Chronist der deutschen Vertreibungen«, aber darüber »wird gern vergessen«, so Tilman Krause in der »WELT«, »dass Arno Surminski auch ein guter Erzähler ist, der auf seine leise eindringliche Art Poesie und Zeitgeschichte zu versöhnen vermag wie kaum ein anderer.« Sein neuestes Buch handelt von einer ungewöhnlichen – heiter-melancholisch erzählten – Beziehungsgeschichte, die zugleich eine Liebeserklärung an Amerika ist.
| Arno Surminski liest aus seinem neuen Roman | ||||
| 08.10.2009 | 20:00 | HEYMANN in Elmshorn | ||
| 8,- Euro | ||||
Amanda oder Ein amerikanischer Frühling
Arno Surminski
Irgendwann Mitte der Neunzigerjahre: Konrad, ein junger Student, will einmal für sechs Wochen nach Amerika reisen – für ihn das Land von John Wayne, der Weite und eines unvergleichlichen Lebensgefühls. Da er, wie sooft, pleite ist, lässt er sich als Reisebegleiter von Amanda, einer gebieterischen und extravaganten älteren Dame vermitteln, die in den Staaten ihren Sohn treffen will. Was als einfacher Job beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einer turbulenten Harold-und-Maude-Beziehung voller Witz, Melancholie und Überraschungen. Schließlich stehen sie vor dem Grab des Sohnes und Konrad erkennt, dass der Auftrag ein Schwindel war. Doch jetzt geht die Reise erst richtig los.


















