Im Dialog über Leben und Werk: Verleger Günter Berg spricht mit Siegfried Lenz
»Was wir in jungen Jahren lernen, davon hängt nicht nur nicht wenig ab, sondern alles«, sagte Siegfried Lenz. »Das Erzählen ist für mich eine Möglichkeit, mir klar zu werden über bestimmte Heimsuchungen, über bestimmte Erlebnisse. Nicht um sie zu bilanzieren, sondern um sie durchschauen zu können.« Der Autor spricht mit seinem Verleger Günter Berg über ein langes und schaffensreiches Leben, das Generationen von Lesern geprägt hat, die ähnlich empfinden wie Marcel Reich-Ranicki: »Je älter ich werde und je häufiger ich an Siegfried Lenz denke, desto größer wird meine Dankbarkeit.«
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| 16.09.2009 | 20:00 | HEYMANNlive und HARBOURT FRONT im Cruise Center | ||
| 14,- Euro | ||||
Schweigeminute
Siegfried Lenz
Stella Petersen war zweifellos eine der beliebtesten Lehrerinnen am Lessing-Gymnasium. Ihre Lebensfreude, ihre Intelligenz und Belesenheit verschafften ihr die Anerkennung und den natürlichen Respekt des Kollegiums wie den ihrer Schüler. Und gewiss führte die Liebe zu ihrem Schüler Christian, die über das ungleiche Paar am Ende der Sommerferien hereinbrach, zu jener Verwirrung der Gefühle deren Intensität und Kraft beide überwältigt. Siegfried Lenz hat eine großartige Novelle geschrieben über die Liebe eines Gymnasiasten zu seiner Englischlehrerin, eine Geschichte über das Erwachsenwerden und das Erwachsensein, eine Geschichte, in der unbeschreibliches Glück neben tief empfundener Trauer steht.


















